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... und weiter geht’s

Seit einiger Zeit haben wir einen neuen, viel grösseren Tisch für unsere Broschüren, Bücher und Informationsmaterialien. Die Übersicht ist jetzt um einiges klarer. Der einladende Tisch erweckt mehr Aufmerksamkeit und die Passanten werden noch achtsamer.

Der Stand bewährt sich, und es macht Freude, Zeugnis für das Leben zu geben. Trotz mancher Ablehnung sind wir sehr motiviert, denn die positiven Erfahrungen überwiegen bei weitem. Wenn es auch manchmal scheint, was wir tun sei nur wie ein Tropfen auf einen heissen Stein, so zählt doch jeder einzelne Tropfen, denn steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein. - Möchten Sie nicht mitmachen? Dann kontaktieren Sie uns!


Infostand


 

Stand Anfang September

Glühenden Herzens standen wir Anfang September wieder für einige Stunden auf der Bahnhofstrasse in Zürich, um uns für das Leben einzusetzen. Zum ersten Mal hatten wir dabei einen richtigen Infostand mit einer breiten Auswahl an Informationsmaterialien. Es hat sich wieder deutlich gezeigt, wie groß der Bedarf an Aufklärung ist. Die Frage, was Abtreibung eigentlich ist und was sie für das ungeborene Kind und seine Mutter wirklich bedeutet, haben sich viele noch gar nicht gestellt. Durch unseren Flyer oder durch ein kurzes Gespräch hofften wir, an die Herzen der Passanten zu rühren und sie zu ernsthaftem Nachdenken anzuregen, damit sie den Wert und damit auch den Sinn des Lebens erkennen.
   

Infostand




Weitere - Fort - Schritte

Mehr als ein halbes Jahr ist seit dem letzten Bericht vergangen. Der Grund, dass Sie, liebe Homepage-Besucher, an dieser Stelle nichts mehr über unsere Aktivitäten lesen konnten, war nicht etwa, dass die Druckmaschine zu langsam lief oder wir auf der Strasse nichts erlebt hätten, sondern es fehlte ganz einfach an Schreiblustigen.

Treu mischten wir uns einmal im Monat unter das internationale Volk der Stadt Zürich. Und übrigens ist zwischenzeitlich auch ein zweiter Flyer erschienen, den Sie hier herunterladen können.

Bereits im Juni wollten wir neben dem Verteilen erstmals auch einen kleinen Infostand machen, doch wegen nassen Wetterkapriolen haben wir dieses Vorhaben auf September verschoben.

Für den ersten Julisamstag lud Pater Ramm zu Besonderem ein: Zu einem Besuch des 'Mutter und Kind-Hauses' in Amden (www.hausamden.ch). Wir machten uns also vom Züri-Fäscht aus auf nach Amden (ja, wir verteilten tatsächlich zwei Stunden an der „festlich dekorierten“ Seepromenade unsere Flyer an grösstenteils fröhliche, entspannte Leute in Ferienstimmung), leider ohne Pater Ramm, den eine Magenverstimmung zuhause festhielt.

Der Ausflug war ganz wunderbar! Was uns präsentiert wurde und was wir über die Entstehung und den Werdegang von 'Ja zum Leben' (www.ja-zum-leben.ch) erfahren haben, hat uns alle tief beeindruckt und zu weiterem Einsatz angespornt.

Möchten Sie nicht mitmachen bei unserem nächsten Einsatz am 7. September? Dann melden Sie sich über das Kontaktformular der Pfarrei!
   

Flyer-für-das-Leben



Der erste Schritt ist getan!

Am Tag der Unschuldigen Kinder (28. Dezember, Gedenktag an den Kindermord durch König Herodes zu Bethlehem), Punkt 14 Uhr, fiel der Startschuss. Rund 25 Personen zwischen 17 und 70 strömten in Zürichs Strassen aus. Zuvor trafen wir uns im Hauptbahnhof und stellten uns unter den Schutz Mariens. Sie sollte uns begleiten hinaus zu den Menschen, uns die richtigen Worte eingeben, ihnen die Herzen für unser Anliegen zu öffnen. Den Stimmlosen wollen wir eine Stimme geben – denn wer hat je ein Kind unter dem Herzen der Mutter schreien gehört?

Viele von uns kostete es eine grosse Portion Überwindung, aus eigener Initiative auf Leute zuzugehen. Auf Leute, die man nicht kennt. Ein Anliegen rüberzubringen. Einen Flyer zu überreichen, begleitet durch einen höflichen Gruss, ein freundliches Wort. Aufmerksam hinhören. Das Gegenüber auf die Thematik hinweisen,  „wecken“, konfrontieren. Sich Zeit nehmen.

Wie macht man so was? Eine Woche zuvor wappnete uns Pater Ramm im Rahmen einer kleinen Argumentationsschulung mit konkreten Tipps aus seiner reichen Strassenapostolats-Erfahrung.

Mut

Eine gewisse gespannte Aufregung bleibt. Zu zweit machen wir uns auf, jeder mit einem Bündel Flyer. Bahnhofstrasse, Central, Niederdorf, Paradeplatz, Zürihorn, Bellevue. Wie werden die Leute reagieren?

Zwei Stunden später kommen wir am Ausgangspunkt wieder zusammen. Froh und zufrieden wirken alle, ja sogar munter: Der erste Schritt ist getan!

Wir trafen auf Erstaunen, Nichtbeachtung, Wohlwollen, Weglaufen, ehrliches Interesse, kritisches Nachfragen, spöttische Blicke, Unterstützung, Ablehnung, Erfreut-Sein über die Begrüssung, die freundliche Anrede, Gwunder, Konfrontation, Dankbarkeit. Gespräche mit Betroffenen können erschüttern. Die Einsamkeit in den Augen vieler ebenfalls. Sich an fremde Menschen zu wenden, fordert. Schnell ein innerliches Stossgebet, eine innige Bitte an den Schutzengel des Gegenübers, damit die Herausforderung nicht zur Überforderung wird, sondern echte Zu-Wendung geschehen kann.

Wir sind uns einig: Ein jeder von uns wurde bereichert. Es erfüllt mit Freude, für die Anliegen der Ungeborenen, für die Würde des Menschen überhaupt, einzutreten; mit dieser Motivation Kontakte zu knüpfen.

Wem wir gehören, für wen wir das tun

Um 17 Uhr versammelten wir uns vor dem Altar. Dem Herrn wollten wir anbetend alles hinlegen. Nur so kann unser Werk fruchtbar werden. Für Ihn, zu seiner Ehre machen wir es. Wir danken für jeden Menschen, dem wir begegnet sind, beten für sie alle und ihre Anliegen.

Im freudenreichen Rosenkranz betrachten wir, wie der Engel zu Zacharias sagte, dass sein Sohn schon im Mutterleib vom Heiligen Geist erfüllt werde; wie Liebe und Ehrfurcht untrennbar zusammenhängen; wie Maria und Joseph durch die Aufopferung im Tempel ihr Kind dem himmlischen Vater darbringen und wie deutlich bei der Wiederfindung im Tempel zum Ausdruck gebracht wird, wem wir gehören und dass ein Kind nicht der Eltern Besitz, sondern ihnen anvertraut ist.

Ermutigung

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn unser Anliegen sie bewegt, Sie nicht mehr loslässt, und wenn Sie sich mit uns aktiv für das Leben einsetzen möchten, so melden Sie sich - wir freuen uns, wenn Sie mit uns ziehen! Denn nach unserem ersten Mal sind wir überzeugt: Es soll nicht das letzte Mal gewesen sein. Es lohnt sich!

An dieser Stelle lesen Sie mehr von uns, sobald Flyernachschub - denn die Erstauflage von 2‘500 Stück ist weg! - gedruckt ist und wir von neuen Strassenerlebnissen berichten können. 


Flyer für das Leben